Zwetschgendatschi – unser Rezept für saftigen Pflaumenkuchen

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Gerade biegen sich die Bäume vor frischen Zwetschgen – Zeit für unser Lieblingsrezept für Zwetschgenkuchen (oder regional auch Pflaumenkuchen genannt). Wir machen einen sogenannten „Zwetschgendatschi“, der vor allem in Bayern und Österreich bekannt ist. Es ist ein Zwetschgenkuchen mit Mürbeteig und Streuseln. Der Name kommt vom „datschen“ (reindrücken) der Zwetschgen in den Teig – wir legen sie aber einfach nur rauf. Das Ergebnis ist ein superleckerer, saftiger Kuchen!

Zutaten für euren Zwetschgendatschi

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Das Rezept ist für einen Blechkuchen gedacht (denn oft kommen Pflaumen ja eimerweise), für eine Springform nehmt einfach die halbe Menge. Ihr braucht:

  • 1 kg Zwetschgen (Pflaumen)
  • tiefes Blech (am besten als Springform*)
  • Ofentemperatur: 175 Grad Umluft

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Für den Mürbeteig:

  • 270 g Mehl (wir nehmen 170g vom normalen Weizenmehl und 100 g Dinkel-Vollkorn, es geht auch nur Weizen)
  • 90 g Zucker
  • 50 g gemahlene Haselnüsse – bei Nussallergie können sie auch weggelassen werden, nehmt dann einfach insgesamt 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Margarine (z.B. Sonja), alternativ Butter
  • 2 Eier

Zum Bestreuen der Zwetschgen:

  • 3 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Zimt

Für die Streusel:

  • 150 g Mehl (Weizenmehl)
  • 80 g Zucker
  • 100 g Margarine (oder Butter)

Zwetschendatschi – das Rezept

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Der Mürbeteig eures Zwetschgenkuchens:

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Gebt für euren Zwetschenkuchen zunächst die trockenen Zutaten für euren Teig in eine Rührschüssel und vermischt diese (270 g Mehl, 50 g gemahlene Haselnüsse, 90 g Zucker, Prise Salz, Päckchen Backpulver). Gebt dann 150 g weiche Margarine (ggf. kurz auf dem Herd oder in der Mikrowelle wärmen) und die beiden Eier dazu und verknetet alles zu einem Teig (mit den Händen oder Knethaken eures Rührgerätes).

Verteilt den Teig auf eurem gefetteten Backblech und drückt ihn mit den Händen fest, den Rand drückt ihr dabei 1-2 cm nach oben. Sollte euer Teig sehr kleben, könnt ihr entweder noch etwas Mehl dazu geben oder eure Hände zum Verteilen anfeuchten.

Jetzt könnt ihr schonmal euren Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen (oder 190 Grad Ober- und Unterhitze). Die Zwetschgen / Pflaumen halbieren und entsteinen und den Teig dicht an dicht auf euren Pflaumenkuchen legen. Rauflegen reicht, ihr müsst sie für diesen Datschi nicht in den Teig „datschen“ (reindrücken).

Süß bestreuen:

Vermischt in einer kleinen Schüssel die 3 EL Zucker, 2x Vanillezucker und den TL Zimt und bestreut eure Pflaumen damit.

Die Streusel – ein Muss auf jedem Zwetschgenkuchen:

Nun fehlen auf eurem Zwetschgendatschi nur noch die leckeren Streusel! Dafür verrührt in eurer Schüssel die restlichen 100 g Margarine, 80 g Zicke rund 150 g Mehl. Das klappt gut mit den Knethaken, helft sonst einfach mit euren Fingern nach. Die Streusel verteilt ihr gleichmäßig über den Zwetschgen.

Nun backt euren Zwetschgenkuchen auf der mittleren Schiene des Backofens etwa 50-55 Minuten.

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Fertig ist der Zwetschgendatschi mit Mürbeteig und Streuseln – wir wünschen euch guten Appetit!

Tipp zum Aufbewahren:

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Der Zwetschgenkuchen hält sich gut ein paar Tage (wenn ihr ihn nicht sofort verputzt wie wir immer). Wir packen ihn dazu immer in den Kühlschrank und kurz vor dem Essen für 30 Sekunden in die Mikrowelle – das ist dann leicht warm und ein Gefühl wie frisch gebacken 🙂

Der Pflaumenkuchen lässt sich auch prima einfrieren, falls ihr z.B. richtig viele Pflaumen loswerden wollt. Dazu den abgekühlten Blechkuchen einfach vierteln und jedes Stück in große Gefriertüten (5 l) mit Zip-Verschluss geben, das lässt sich auch gut in der Gefriertruhe stapeln.

Und nun viel Spaß beim Ausprobieren von unserem Zwetschendatschi Rezept!

Verwendetes Zubehör:

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