Erste Hilfe-Zubehör für Kinder für zu Hause und unterwegs

Hoppla! Schnell ist es passiert – das Kind ist gefallen und hat sich den Arm aufgeschürft oder einen dicken blauen Fleck. Gut, wenn ihr für solche kleinen Unfälle ein paar Ersthelfer in der Hausapotheke habt, mit denen ihr die Wunden versorgen und die Schmerzen lindern könnt.

Wir haben hier für euch eine Liste sinnvoller Dinge für den Kinder-Medizinschrank zu Hause und fürs Mitnehmen unterwegs.

Hinweis: Wir verweisen hier nur auf frei verkäufliche Mittel. Bitte sucht im Zweifel oder bei Notfällen einen Arzt oder das Krankenhaus auf! Alle mit * gekennzeichneten Links führen zu Amazon, auf deren Seite ihr die Artikel kaufen und gleich auch die Bewertungen anderer Käufer sehen könnt. Wenn ihr einem dieser Links folgt und darüber einen Artikel kauft, erhält die POLA Media UG (haftungsbeschränkt) eine Verkaufsprovision von Amazon. Diese Vergütung hat jedoch keinen Einfluss auf Auswahl und Bewertung der besprochenen Artikel.

Erste-Hilfe-Medizin für zu Hause

Für kleine Wunden und Unfälle kann es nicht schaden, im Haus folgende Sachen vorrätig zu haben:

Zur Wundversorgung

  

  • Spray zur Wunddesinfektion*
  • Zink-Salbe*, Propolis-Salbe* (Bienen-Präparat) oder Arnika-Gel* zur Unterstützung der Wundheilung
  • Aloe Vera Gel* für Verbrennungen der Haut (oder eine Aloe-Pflanze im Haus haben, Blattstück abschneiden und auf die Wunde!)
  • Kinderpflaster* mit fröhlichen Motiven – hilft oft auch, wenn gar nichts zu sehen ist 🙂
  • Verbandskasten* mit Mullbinden usw. Tipp: Wenn ihr im Auto aufgrund des Verfallsdatums den Verbandskasten wechseln müsst, sind die Mullbinden und anderen Inhalte meist noch tadellos. Schmeißt den Verbandskasten nicht weg, sondern legt ihn euch in den Badezimmerschrank o.Ä. für Notfälle zu Hause.

Bei Schmerzen und Fieber

            

Werkzeuge & Hilfsmittel

Erste Hilfe unterwegs

Wenn ihr mit euren Kindern auf Reisen geht, solltet ihr die wichtigsten Sachen mit dabei haben – zum Beispiel, Fieberthermometer, Fiebersaft, Arnika-Globuli, Desinfektionsspray, Pflaster und ein kleines Verbandspäckchen.

Damit könnt ihr die ersten Stunden (nachts) überbrücken. Sollte es bis dahin nicht besser sein (oder ein Notfall), macht euch schnell auf zu einem Arzt oder ins Krankenhaus – egal wo auf der Welt ihr gerade seid!

Kurse & Ratgeber

     

Viele lokale Krankenhäuser, die DRK & andere Hilfsorganisationen oder auch Krankenkassen oder Hebammenpraxen bieten spezielle Erste Hilfe-Kurse für Babys und Kinder an. Hier lernt ihr, was in welcher Art von Notfall zu tun ist. Meist gibt es auch praktische Übungen zum Beispiel zur Herzdruckmassage (die bei Kindern schneller sein muss als bei einem Erwachsenen, da Kinderherzen sehr viel schneller schlagen).

Außerdem könnt ihr euch natürlich in Ratgebern schlau machen, zum Beispiel diesen hier:

Notfall-Kontakte

  • Notarzt: deutschlandweit 112 sowie die Rettungsstellen der lokalen Krankenhäuser
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Telefon deutschlandweit 116 117 –  sowie der kinderärztliche Bereitschaftsdienst bei euch in der Nähe
  • Es könnte sich um eine Vergiftung handeln? Ruft den Giftnotruf an!

Ruhig bleiben!

Verlasst euch auf euren Instinkt und macht euch nicht im Vorfeld zu viele Sorgen. Klärt eure Kinder über Gefahren auf und seid Vorbild.

Kennt ihr schon unser Interview mit Dr. Petra Degenhardt, einer Kinderchirurgin? Sie hat für euch wertvolle Tipps für die Vorbeugung und den Umgang mit Verletzungen.

Foto via Pexels



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