Top 10: Baby-Helferlein für die Anfangszeit

Wir freuen uns immer ganz besonders über Gastbeiträge, vor allen Dingen, wenn sie dann auch noch persönlich sind. Heute berichtet die Jungsbaby-Mama Claudia über ihre absoluten Geheimtipps für die erste Zeit mit Baby.

Ich bin seit Ende Mai 2018 Mama eines Sohnes und so schön und aufregend die ersten Lebensmonate auch waren, gab es ein paar Helferlein, ohne die der Start ins Muttersein sicher um einiges härter gewesen wäre. Es gibt tausende dieser Listen und man kann unglaublich viel Geld ausgeben, aber diese Dinge haben uns und unserem Sohn wirklich sehr geholfen oder tun es immer noch. Ich hoffe, sie helfen euch auch!

Baby-Helferlein in den ersten 6 Monaten

1. Pucken

Dein Baby ist ein unruhiger Trinker oder findet durch den Moro-Reflex schlecht in den Schlaf? Das fest Einwickeln und damit sanfte Fixieren der Arme kann das Baby beruhigen und sowohl zu einem besseren Trinkverhalten, als auch schnelleren Einschlafen verhelfen. Uns half das im ersten Lebensmonat, um gemeinsam das Stillen zu meistern.

2. Spucktücher

Das wirst du bereits wissen, aber diese Dinger sind einfach unglaublich praktisch und du brauchst sie in rauen Mengen: Pucken, Babykotze wegwischen, Bäuerchen machen, kuschelige Einschlafhilfe, Zudecke an heißen Tagen… die Verwendungsmöglichkeiten sind mannigfaltig und es ist sehr nützlich, lieber ein paar zu viel anstatt zu wenig zu haben. Wir kauften mehrmals welche nach.

3. White Noise

Ob auf YouTube oder als App, unser Sohn schläft am besten mit White Noise, also dem monotonen Rauschen, ein. Dieses Geräusch „erinnert“ Babys an den Mutterleib und erspart müden Eltern, ständig „sch sch sch“ zu machen oder Staubsauger oder Fön laufen zu lassen. Absoluter Game Changer!

4. O-Ball

Sobald unser Sohn zu greifen begann, liebte er seinen Ball und auch jetzt ist er noch immer ein treuer Begleiter im Kinderwagen oder auf Autofahrten. Was macht ihn besonders? Große Löcher, leichtes Gewicht und kräftige Farben helfen, die kleinkindliche Motorik zu stimulieren.

5. Calendula Babycreme

Ich war vollkommen perplex, dass man so kleine Würmer schon mit Creme einschmiert. Nachdem sich unser Sohn aber etwa eine Woche nach der Geburt gepellt hat, brauchte er milde Feuchtigkeit, um seine Hautbarriere zu stärken. Wir nutzen Sie noch immer, wenn er trockene Hautstellen hat, beispielsweise um den Mund, weil er durch das Zahnen so stark sabbert.

6. Wickelbodys

Ich frage mich, warum es überhaupt noch Babybodys gibt, die man über den Kopf ziehen muss. Die Kleinen finden das nämlich ziemlich doof, zu mindest unser Sohn. Hätte ich das vorher gewusst, bestünde seine Garderobe nur aus Wickelbodys. Einfach, schnelles Anziehen ohne den gefürchteten Tunnelmoment!

7. Strampler mit Füßen

Babysöckchen sind unglaublich niedlich und man kriegt gefühlte 300 Paar geschenkt, eben weil sie so niedlich sind. Praktisch sind sie leider kaum, da sie die ungünstige Eigenschaft haben, nicht gerne an Babyfüßen zu bleiben. Warum nicht auf den überaus praktischen befußten Strampler zurückgreifen? Die sind heute gar nicht mehr so einfach zu finden, es lohnt sich aber. Wer am Tag gefühlte 300 x Socken an und aus gezogen hat, wird mir zustimmen.

8. Federwiege

Diese kam erst später dazu, ist aber dennoch eine absolute Offenbarung und hätte unserem kolikgeplagten Kind sicher in den ersten 3 Lebensmonaten schon sehr geholfen. Enges, wippend-schwingendes Schlafen in der Rückenlage auf einer natürlichen Wollmatratze – so würde ich auch gerne schlummern! Hilft auch, um einfach runterzukommen und bei Zahnungsbeschwerden.

9. Stillhelfer

Der Weg zu einer tollen Stillbeziehung war für mich nicht leicht und es gab wunde Nippel, ausbleibenden Milchfluss und viele Tränen. Gegen gerissene, blutende, wunde Nippel half mir Heilwolle am besten (ich habe wirklich ALLES ausprobiert) und gegen ausbleibende Milch Bockshornkleekapseln aus der Apotheke. Außerdem trank und trinke ich ausschließlich Fenchel-Anis-Kümmeltee, welcher sowohl dem Baby mit der Verdauung hilft, als auch meine Milchproduktion ankurbelt.

10. Intuition

So platt es klingen mag: die eigene Intuition ist der wertvollste Wegweiser, auch wenn man zum ersten Mal Mama ist und eigentlich keine Ahnung von nichts hat. Ich musste neu lernen, meiner Intuition zu folgen und habe damit gute Entscheidungen für das Wohl meines Sohnes getroffen. Vertrau dir, die Antworten stecken in dir!

Photocredit: Unsplash Tim BishText: Claudia Kumke

Das könnte dir auch gefallen

1 Kommentar

  • Also ich war sehr glücklich, als ich herausgefunden habe, dass es für den Kinderwagen einen Adapter gibt, mit dem man die Maxi Cosi Babyschale einfach auf das Kinderwagengestell aufstecken und schieben kann.

    Wie oft passiert es, dass das Kind im Auto einschläft, man aber noch eine Strecke zurückzulegen hat. Oder man ein ganzes Stück vom Haus weg geparkt hat. Und diese Babyschalen zu schleppen, ist ja wohl die Hölle!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.