Das Wichtigste für die Baby-Hausapotheke

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Zieht ein Baby in euren Haushalt ein, braucht ihr nicht nur Platz für ganz neue Möbelstücke und winzige Kleidung, sondern solltet auch euren Medizinschrank erweitern und eine Baby-Hausapotheke anlegen. Hier haben wir für euch einige Empfehlungen, was ihr für die kleinen und größeren Wehwehchen bereit halten solltet.

Alle hier aufgezählten Sachen sind frei verkäuflich und nur für die Ersthilfe gedacht. Alle genannten Marken sind nur Beispiele, mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben, hier gibt es immer auch Alternativen. Einiges davon ist homöopathisch oder Naturmedizin, da diese den kleinen Babykörper natürlich unterstützen und sanft wirken (deshalb erwähnen wir hier sehr oft unsere absolute Lieblings-Marke Weleda). Eine richtige Beratung bekommt ihr natürlich nur beim Arzt oder Apotheker. Und bei ernsthaften Erkrankungen solltet ihr natürlich in jedem Fall sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus! Unter dem Artikel findet ihr dazu weitere Hinweise von uns.

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Eure Hausapotheke fürs Baby solltet ihr für die folgenden häufigsten Beschwerden ausrüsten:

Schmerzen & Fieber

Als Grundausstattung braucht ihr in jedem Fall:

  • Fieberthermometer mit weicher, flexibler Spitze zum Fiebermessen im Po (am genauesten, allerdings löst das Messen beim Baby hiermit auch spontanen Stuhlgang auslösen)
  • Fieberthermometer zum Messen im Ohr oder an der Stirn
  • Pinzette zum Entfernen von Splittern – gibt es zum Beispiel in praktischen Pflege-Sets (inkl. Nagelschere usw.)
  • mildes Desinfektionsmittel zum Säubern von Wunden (z.B. Octenisept)
  • Zäpfchen oder Fiebersaft mit Ibuprofen oder Paracetamol, z.B. Nurofen oder weitere Marken (Achtung, ASS wie z.B. in Aspirin enthalten, ist nur für Erwachsene geeignet!)

Für Bauchweh und Koliken:

Über das Thema Baby-Koliken gibt es viele Theorien, schlaue Ratschläge und Tipps. Bei einem Baby hilft dies, andere Eltern schwören auf das und es soll sogar Babys geben, die gar keine Probleme mit Koliken haben! Nicht schaden kann in eurer Hausapotheke fürs Baby:

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Bei Zahnungsschmerzen:

Kommen die Zähne, ist das für viele Babys (und ihre Eltern) eine Tortur. Abhilfe können schaffen:

Verletzungen der Haut

Babyhaut ist noch ganz dünn und besonders empfindlich. Sobald das Baby mobiler wird und nach Sachen greift, ist Vorsicht geboten und gefährliche Gegenstände gehören aus dem Weg geräumt. Passiert doch mal etwas, empfehlen wir:

Als Hilfsmittel:

  • Pflaster in allen Größen
  • Verbandszeug, z.B. einfach aus einem Auto-Verbandskasten
  • Kühlkissen für stumpfe Verletzungen oder Beulen (solltet ihr immer im Kühlfach bereit halten, bis die Kinder groß sind). Nicht direkt auf die Haut legen, sondern mit einem dünnen Tuch umwickeln.

Zur Behandlung der verletzten Haut des Babys:

Erkältung beim Baby

Leider kann es auch die ganz Kleinen schon erwischen und sie stecken sich mit Schnupfen oder Husten an. Das Atmen fällt schwer und unruhige Nächte stehen an – aber zum Glück gibt es auch für Erkältungen bei Babys ein paar Hilfsmöglichkeiten:

  • abschwellende Nasentropfen für Säuglinge ohne Konservierungsmittel (verbessert über die Nase auch die Belüftung der Ohren, sonst droht eine Mittelohrentzündung)
  • als natürliche Hilfe und zum Befeuchten Meersalztropfen (auch leicht selbst herstellbar)
  • Nasensauger, um bei Schnupfen den Schleim aus der Babynase zu entfernen (denn sie können natürlich noch nicht die Nase schnauben), gibt es z.B. als Gummisauger für die Hand, elektrisch oder sogar zum Aufstecken auf den Staubsauger (funktioniert tatsächlich hervorragend)
  • Thymian-Myrte-Balsam für die Brust, z.B. von Bahnhof-Apotheke
  • Thymian-Badezusatz
  • Mit einem Luftbefeuchter könnt ihr besonders im Winter bei trockener Heizungsluft den Raum befeuchten und so das Atmen erleichtern. Hier hilft auch, eine Schüssel mit Wasser auf die Heizung zu stellen oder feuchte Handtücher auf einem Wäscheständer im Raum aufzuhängen.
  • Ebenfalls wichtig: viel trinken und an die frische Luft!

Tipp: Viele der genannten Sachen erhaltet ihr auch bei der Bodfeld Apotheke. Das Einkaufen hier ist nicht nur schnell und bequem, sondern meist auch günstiger.

Packt eure Notfallapotheke fürs Baby an einen kindersicheren Ort, der kühl und dunkel ist (dazu reicht z.B. auch ein schöner Karton). Und auf Reisen solltet ihr die wichtigsten Sachen immer mit dabei haben, schaut hier auch in unseren Ratgeber zum Thema Kinder-Notfallsets für unterwegs.

Wohin im Notfall?

Kinderarzt

Erste Anlaufstelle für Beschwerden und Krankheiten ist natürlich euer Kinderarzt. Hier könnt ihr auch nach Tipps für die Baby-Hausapotheke fragen oder euch Nasentropfen und Fiebersaft & Co. schonmal für Notfälle oder für die Reiseapotheke verschreiben lassen.

Lokaler Tipp: → Verzeichnis der Kinderärzte in Potsdam

Notdienste

Hat die Praxis des Kinderarztes geschlossen, gibt es für jeden Ort unterschiedliche Regelungen. Einige Orte haben zum Beispiel einen kinderärztlichen Bereitschaftsdienst, bei dem sich die Praxen an den Wochenenden und Feiertagen abwechseln. Oder eure nächstgelegene Klinik hat eine Kindernotaufnahme (in jedem Fall wird es eine normale Notaufnahme geben), die dann die richtige Anlaufstelle ist.

Am besten fragt ihr bei euren ersten Besuchen beim Kinderarzt nach, wie es für eure Stadt geregelt ist.

112 anrufen für Krankenwagen und Notarzt

Es bleibt keine Zeit, selbst zu fahren und es ist sofort professionelle Hilfe notwendig? Die 112 funktioniert vom Festnetz oder Handy. Versucht, ruhig zu bleiben und folgende Fragen zu beantworten:

  • Wo ist es passiert? (Adresse)
  • Was ist passiert?
  • Wie viele Menschen sind betroffen?
  • Welche Verletzungen haben sie?
  • Warten auf Rückfragen – und nicht sofort auflegen.

Verdacht auf Vergiftung?

Befürchtet ihr, dass sich euer Kind vergiftet hat, gibt es verschiedene regionale Giftnotrufzentralen, an die ihr euch wenden könnt (im Zweifel parallel auch 112!).

Erste-Hilfe-Kurs für Babys und Kleinkinder

Wenn Säuglinge oder Kinder sich verletzen, muss schnell gehandelt werden. Viele Gesundheitsdienste wie Johanniter, das Deutsche Rote Kreuz, Malteser usw., aber auch Kliniken, Hebammenpraxen oder Volkshochschulen bieten daher spezielle Erste-Hilfe-Kurse an. Einfach mal für euren Wohnort googeln!

Wir wünschen euch natürlich, dass die Hausapotheke für euer Baby ausreichend ist und auch hier die Beschwerden schnell vorüber gehen. Immer positiv denken: Jeder durchlebte Infekt stärkt das Immunsystem für die Zukunft.


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Foto: © POLA Magazin

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