Werbung
Wie schön, wenn man einen eigenen Garten hat und die Kinder einfach vor die Tür zum Spielen schicken kann! Noch besser natürlich, wenn dort coole Spielgeräte wie Schaukel, Rutsche, Sandkasten oder Spielhaus warten – besonders, wenn der nächste Spielplatz nicht um die Ecke ist. Für eure Planung haben wir hier 5 Tipps für euch!
Eine ausreichende Größe wählen
Unsere Erfahrung: Rutsche, Schaukel und besonders auch Sandkasten brauchen eine ausreichende Größe! Nur so kann damit auch vernünftig gespielt werden und nur dann werden sie auch genutzt. Die Sandmuscheln aus dem Baumarkt oder Discounter mögen z.B. zunächst als gute Idee erscheinen, sind sie aber nicht – denn hier kann man weder gescheit buddeln noch mit dem Bagger fahren.
Auch eine Schaukel, bei der man aufgrund der kleinen Größe nicht ausreichend Schwung bekommt, ist schnell langweilig (das gilt leider auch für die meisten Schaukeln, die einfach in den Baum gehängt werden) und die Mini-Rutsche wird bald nicht mehr angeschaut. Investiert lieber in ein gescheites Objekt als in mehrere winzige, die dann doch niemand nutzt. Es gibt hier auch tolle Kombi-Geräte, wo an der Schaukel gleich noch geklettert werden kann oder am Baumhaus eine Rutsche befestigt ist. Hat man mehr als ein Kind, ist die Investition in eine Doppelschaukel sinnvoll – denn natürlich wollen die Kinder immer gleichzeitig schaukeln (oder gar keiner) und das führt schnell zu Streit.
Foto: akubi.de
Perfekt ist es natürlich, wenn das Spielgerät mitwächst, es zum Beispiel bei eurer Schaukel die Möglichkeit gibt, zunächst eine Babyschaukel mit Rausfallschutz oder eine Nestschaukel anzuhängen – und später dann ein Schaukelbrett für große Kinder anzubringen – z.B. durch eine Karabiner-Befestigung. Wir klinken bei uns auch gern einen Hängesessel ein – weil dieser der Mama „gehört“, ist das die Mama-Schaukel (ab und zu dürfen auch die Kinder mal rein) 😉
Das solltet ihr übrigens nicht unterschätzen – den riesigen Spaß, die Spielgeräte auch Erwachsenen machen können, WENN sie denn groß genug sind – das gilt vor allem für das Thema Schaukel und Trampolin, aber auch im Buddelkasten kann man als Erwachsener kreativ werden. Wählt also auch euer Schaukelbrett nicht zu klein!
Qualität kaufen
Billig ist leider auch tatsächlich billig und ihr werdet nicht lang Freude daran haben, also lasst die Finger davon. Wir sprechen von den klapprigen, winzigen Plastikschaukeln aus dem Baumarkt, Mini-Rutschen und eben Sandmuscheln. Alles aus Plastik wird zudem schnell porös und bleicht in der Sonne aus. Liegt alles andere außerhalb eures Budgets, lasst es lieber und geht oder fahrt ab und zu auf einen richtigen Spielplatz.
Sehr empfehlenswert sind natürlich nachwachsende Materialien wie Schaukeln aus Holz und auch Spielhäuser aus Holz – diese sehen schön aus und halten auch länger und ihr könnt sie später z.B. für Gartengeräte nutzen. Vielleicht gibt es auch einen Spielplatzbauer in eurer Nähe, der auch für Privatleute baut? Einfach mal anfragen! Hier bekommt ihr dann zum Beispiel Spielgeräte aus Robinienholz – diese sind langlebig, ökologisch, stabil und äußerst dekorativ.
Foto: akubi.de
Neben den Klassikern Trampolin, Buddelkasten, Schaukel und Rutsche sind übrigens Matschküchen aus Holz sehr zu empfehlen – sie passen auch in den kleinsten Garten und die meisten Kinder haben eine große Freude daran.
Auf Sicherheit achten
Ob Schaukel, Rutsche oder Trampolin – bei ALLEN Spielgeräten im Garten hat Sicherheit die oberste Priorität. Achtet zum einen auf geprüfte Qualität (z.B. mit TÜV-Siegel oder CE-Prüfzeichen) und schaut euch die Dinge mit kritischem Blick an. Kann ein Kleinkind oben auf der Rutsche sicher stehen und sich gut festhalten? Ist die Schaukel dem Alter entsprechend z.B. vorn mit Bügel gesichert?
Wenn ihr euch ein Trampolin anschaffen wollt, sollte dieses unbedingt ein Sicherheitsnetz haben und der Reißverschluss beim Hüpfen geschlossen werden – denn wusstet ihr, dass man in der Kinderchirurgie schon ein Lied von Trampolinunfällen singen kann? Dazu gehört auch, dass eigentlich immer nur ein Kind gleichzeitig springen sollte (in jedem Fall nicht fünf wild durcheinander oder ein sehr kleines mit einem großen Kind) und z.B. keine Bälle oder ähnliche störende Gegenstände im Trampolin sind.
Beim Spielsand im Buddelkasten kauft Öko-Spielsand, der frei von Schadstoffen ist. Sind bei euch in der Gegend viele Katzen unterwegs, solltet ihr den Sand außerhalb der Spielzeiten abdecken – hier gibt es im Baumarkt große blaue Plastikplanen, die sich auch gut zuschneiden lassen (und einfach am Rand mit Steinen beschweren). Habt ihr Spielgeräte aus Holz, streicht diese mit schadstofffreier Lasur oder Farbe.
Den richtigen Standort wählen und für Schatten sorgen
Gerade, wenn ihr fest verankerte Geräte in eurem Garten verbaut, macht euch vorab ausreichend Gedanken zum richtigen Standort. Sind die Kinder z.B. noch sehr klein, solltet ihr das Spielgerät immer gut im Blick haben können. Auch die Sonne spielt hier eine wichtige Rolle – habt ihr eine Rutsche aus Metall, auf die den ganzen Tag die Sonne knallt, könnt ihr diese quasi nicht mehr benutzen (man kennt es von manchen Spielplätzen).
Auch das Schaukeln in Richtung Sonne macht wenig Spaß, ebenso wenig wie das Buddeln. Manche Sandkästen haben kleine Dächer (die zum Schutz des Sandes z.B. auch heruntergelassen werden können) – als Schattenspender sind sie aber wenig geeignet, da die Sonne nur kurz am Tag direkt von oben kommt. Um euren Sandkasten mit ausreichend Schatten zu versorgen, bringt am besten ein Sonnensegel an – in ausreichender Größe und Höhe! Hierfür könnt ihr z.B. große Holzpfähle in den Boden rammen (z.B. aus dem Baumarkt) und daran große Ösen befestigen, in die das Sonnensegel dann per Doppelhaken oder Karabiner eingeklinkt werden kann. Die Sonnensegel schützen oft auch vor Regen (sind aber winddurchlässig, so dass nichts wegfliegen kann).
Mit Nachbarn teilen
Oft traurige Wirklichkeit: Vierzig Reihenhäuser nebeneinander, ein Spielplatz wurde vergessen und so hat jeder sein eigenes Trampolin, wo ein einsames Kind hüpft (oder auch nicht, denn allein macht es viel weniger Spaß). Auch wenn jeder mal seine Ruhe möchte, wünschen Kinder sich meist Spielkameraden. Vielleicht sprecht ihr euch untereinander ab? Der eine hat ein großes Trampolin, dafür stellt ihr als Nachbarn eine Doppelschaukel auf? Dort gibt es ein cooles Baumhaus, bei uns darf Besuch zum Buddeln kommen? Nur Mut, die Gesellschaft vereinsamt schon genug! 🙂
Titelfoto: VictoriaArt / Kinderbild: Bulat Khamitov / große Spielgeräte: akubi.de
Dieser Blogartikel ist gesponsert und somit Werbung.