Herzlich Willkommen bei den Kaisers aka The Kaisers

Heute besuchen wir Familie Kaiser aka “The Kaisers”. Patricia und Stefan haben einen eigenen Lifestyleblog und nannten ihn kurzerhand “The Kaisers”. Warum die beiden nach Potsdam gezogen sind und wie ihr Leben nun zu dritt (plus Hund Susi) aussieht, das verraten sie euch jetzt.

Pola: Liebe Patricia, lieber Stefan, wie schön, dass wir euch besuchen können. Stellt euch doch einfach mal vor.

Patricia: Hallo, wir sind Patricia (29) und Stefan (31) und Marlena (6 Monate). Wir sind seit 11 Jahren ein Paar und seit Juni 2016 auch verheiratet. Wir haben uns in unserer Heimatstadt Stendal kennen und lieben gelernt. Wir haben beide in Rostock studiert. Ich habe Germanistik und Soziologie studiert und Stefan hat Wirtschaftswissenschaften studiert. Nach dem Studium sind wir dann direkt nach Berlin gezogen und haben da auch 6 Jahre gewohnt. Dort habe ich ein Praktikum gemacht und Stefan hat als Personaler gearbeitet. Im Anschluss an meine Praktika habe ich mich dann als freie Journalistin und Fotografin selbstständig gemacht. Und das mache ich auch immer noch, wie zum Beispiel für Bikini Berlin. 

Pola: Wie kam es zu eurem Blog?

Patricia: Den Blog habe ich kurz nach meiner Selbstständigkeit im Jahr 2011 gestartet. Damals noch unter dem Namen “cheaperia”. Und kurz nach unserer Hochzeit haben wir den Blog dann “The Kaisers” genannt. Stefan ist seit 2014 mit dabei. Wir waren gerade in der Sauna, als er zu mir meinte, er würde auch gern einen Fitness-Blog eröffnen. Zu dieser Zeit fing Stefan auch an, als Personal Trainer zu arbeiten. Und ich dachte mir, dass es doch auch gut passen würde, wenn er bei mir mit einsteigt. Interessanterweise waren meine Leser damals zu 45% männlich, obwohl dort ja eher weibliche Themen eine Rolle spielten. Und “cheaperia” hat dann einfach nicht mehr zu unseren Themen gepasst, denn am Anfang war es ein Lifestyleblog für den kleinen Geldbeutel. Und ich hatte dann die Idee, den Blog “The Kaisers” zu nennen. Stefan war am Anfang nicht ganz so begeistert, aber unsere Freunde fanden den Namen alle toll, sodass wir ihn dann genommen haben.

Pola: Und wieso seid ihr nach Potsdam gezogen?

Patricia: In Moabit hat es uns einfach nicht gefallen. Wir wollten da schon lange weg, aber wussten immer nicht so richtig wohin. Eigentlich wollen wir ein eigenes Haus mit Garten, aber davon waren wir finanziell einfach noch weit entfernt. Und als ich schwanger wurde, wusste ich, dass ich in Moabit auf keinen Fall mit dem Kinderwagen spazieren gehen möchte. Ich war meine Freundin hier in Potsdam besuchen und auf dem Rückweg ist mir klar geworden, wie schön es in Potsdam ist. Als ich dann wieder in Berlin war, wusste ich, dass ich wieder zurück will. Außerdem hatte sich zu dieser Zeit auch meine Mutter dazu entschieden, nach Potsdam zu ziehen. Und eine Oma vor Ort zu haben, ist natürlich auch nicht schlecht. Und als ich dann zu Stefan sagte, dass ich wieder nach Potsdam fahren möchte, sagte er sofort ja und wir schauten nach Wohnungen. Die Wohnung haben wir überraschenderweise schnell gefunden und sind hier in der Brandenburger Vorstadt seit einem Jahr sehr glücklich.

Pola: Wie gefällt es euch in Potsdam und wo ist euer Lieblingsort?

Stefan: Total gut. Wir haben es nicht einmal bereut. Auf der einen Seite ist die Havel und auf der anderen ist der Park Sanssouci. Das ist zum Spazierengehen mit Kinderwagen und Hund Susi einfach traumhaft. Außerdem ist hinter dem Park ein Wald und da kann sich Susi richtig austoben. Potsdam ist einfach genau richtig von der Größe. Und Berlin ist gleich vor der Tür. Auch in unserem Haus fühlen wir uns sehr wohl. Im letzten Jahr gab es einen Babyboom, denn da waren hier 6 Schwangere im Haus.

Pola: Hast du hier in Potsdam entbunden?

Patricia: Ja, im St. Josefs. Dort habe ich mich sehr wohl gefühlt.

Pola: Ich habe auf eurem Blog gelesen, dass du Erfahrungen mit Hypnobirthing gemacht hast. Ich habe vorher noch nie davon gehört. Erzählst du uns ein bisschen was darüber?

Patricia: Ich bin jemand, der vor der Geburt große Angst hatte. Ich dachte mir, ich muss irgendetwas machen, damit ich nicht so ängstlich an die Geburt rangehe. Dann habe ich einen Tipp von meiner Schwägerin bekommen, doch einfach mal Hypnobirthing auszuprobieren. Daraufhin habe ich mir das Buch “Mama werden mit Hypnobirthing: So bringst du dein Baby vertrauensvoll und entspannt zur Welt” bestellt und versucht, meine Gedanken zu manipulieren. Ich habe dann jeden Tag Affirmationen laut gesagt oder aufgeschrieben, um positive Gedanken für die Geburt zu bekommen. Das waren dann Sätze wie “Ich erlebe eine natürliche Geburt”. Durch die Affirmationen habe ich mich einfach auf die Geburt vorbereitet. Ab und an habe ich auch Hypnosen gehört, aber eher um wieder neue Energie zu bekommen, da ich in meiner Schwangerschaft dauerhaft müde war. Durch diese Schwangerschafts-Hypnosen habe ich auch wieder gute Energie bekommen. Zum Thema Hypnobirthing kann ich nur empfehlen, dass sich jeder das rausnimmt, was für ihn gut passt. Ich habe es auch so gemacht und es hat mir meiner Meinung nach bei der Geburt sehr gut geholfen.

Pola: Würdest du Hypnobirthing anderen Müttern raten?

Patricia: Ja, na klar. Es kann ja nicht schaden. Es ist ja auch kein riesiger Aufwand. Ich habe mir jeden Tag 5 Minuten dafür genommen. Und die Hypnosen haben mir super gut geholfen, über den Tag zu kommen. Ich würde es wirklich jeder Frau empfehlen, die Interesse daran hat und vielleicht, auch so wie ich, ein wenig Angst vor der Geburt hat.

Pola: Ist Hypnobirthing ein Trend?

Patricia: Ja, ich glaube schon. Ich kenne viele Frauen, die das gemacht haben oder gerade machen. Einige nehmen sogar an Hypnobirthing-Kursen teil. Die kann man sogar anstelle eines Geburtsvorbereitungskurses machen. Aber ich habe mich dagegen entschieden, da mir das Buch vollkommen ausgereicht hat.

Pola: Wollt ihr eigentlich noch mehr Kinder?

Stefan: Ja, 5 Stück!

Patricia: (hustet und lacht) Ich glaube, Stefan hat mittlerweile erkannt, dass 5 Kinder vielleicht doch ein wenig viel sind. Aber ich möchte unbedingt noch eins haben.

Pola: Ihr arbeitet ja beide selbstständig von zu Hause aus. Funktioniert das für euch gut?

Patricia: Da ich vorher 5 Jahre allein zu Hause gearbeitet habe, war es erstmal ungewohnt. Seitdem wir hier in Potsdam wohnen und jeder seine eigene Ecke hat, läuft es super. Und jetzt gerade mit Marlena ist es super schön, dass wir beide zu Hause sind. Stefan bekommt ganz viel von der Kleinen mit und ich habe ganz viel Hilfe. Wir leben hier quasi wie in einer Blase.

Pola: Und wie sieht so ein typischer The Kaisers-Tag bei euch aus? 

Patricia: Wir stehen so gegen 8 Uhr auf und ich mache Marlena fertig. Stefan macht Frühstück und nach dem Frühstück geht Stefan mit Marlena und Susi raus und ich habe dann eine Stunde für mich. Danach kümmere ich mich um die Kleine und Stefan arbeitet. Das Mittagessen macht Stefan und ich kümmere mich dann um den Haushalt. Dabei habe ich Marlena in der Trage. Nach dem Mittagessen gehen Stefan, Marlena und Susi wieder raus und ich erledige Dinge. Am Nachmittag übernehme ich dann unsere Kleine wieder und dann ist auch schon gegen 18 Uhr Bettzeit. Abendbrot essen wir meistens erst, wenn Marlena schläft. Marlena schläft dann immer erstmal auf dem Sofa und um 22 Uhr gehe ich dann mit ihr ins Bett. Und Stefan arbeitet dann nochmal so für zwei bis drei Stunden. Den Plan haben wir uns irgendwann mal überlegt und es funktioniert so für uns richtig gut.

Liebe Patricia, lieber Stefan, vielen Dank für das nette Interview!

Fotos: © POLA Magazin

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