Juchhu! Die Zahnfee kommt zu uns!

Okay, dass die Zeit mit Kindern gefühlt doppelt so schnell vergeht, als vor der Zeit als Eltern, ist uns allen von der ersten Minute mit Kind bewusst geworden. Kaum sind die lieben Kleinen auf der Welt, feiert man auch schon den ersten Geburtstag, das erste Wort, die ersten Schritte und Zack sind sie aus dem Haus. Okay, nicht ganz so schnell, aber fast. Dazwischen kommen noch ein paar Höhepunkte. Die erste Nacht durchschlafen, das erste Pipi im Töpfchen, der erste Tag in der Kita UND der erste Wackelzahn, der dann auch wirklich das nicht aufhören wollende Größer werden unterstreicht. In genau dieser Phase befinden wir uns gerade. Meine Tochter ist 6 Jahre alt und kommt in diesem Sommer in die Schule. Und als wäre das nicht schon „schlimm genug“, verliert sie seit ihrem sechsten Geburtstag nun regelmäßig ein Milchzähnchen nach dem anderen. Für mein Kind ist das natürlich was ganz Tolles. Sie ist jetzt groß, gehört zum Club der Wackelzähne und unterscheidet sich schon jetzt ganz sehr von den anderen, kleineren Kita-Kindern. YEAH! Ich freue mich natürlich riesig für sie! Aber was heißt das jetzt für mich? Die Zahnfee muss kontaktiert werden. Die Zahnfee – wer war das doch gleich?

Also zu meiner Zeit gab es sowas nicht. Da hat man die Zähne gesammelt, wenn man das als Kind wollte. Normalerweise sind sie aber sofort im Müll verschwunden. Oder täusche ich mich? An eine Zahnfee erinnere ich mich jedenfalls nicht. Nun gut. Ich gehe ja mit der Zeit und wenn bei den Freunden meiner Tochter schon die Zahnfee war oder definitiv noch kommt, dann möchte ich ihr den Besuch natürlich auch nicht vorenthalten. Die große Preisfrage aber, neben der Frage wo diese ominöse Fee überhaupt herkommt, ist dann wohl: Was verschenkt sie denn so? Ich bin diesen Punkten notgedrungen mal auf die Spur gegangen. Meine Ergebnisse und mögliche Geschenkideen findet ihr gleich weiter unten.

Woher kommt die Zahnfee überhaupt?

Ihren Ursprung hat die liebe Zahnfee wohl aus dem englischen und amerikanischen Raum und soll ganz früher eher die Gestalt einer Hexe gehabt haben. Damals hat man ausgefallene Zähne gesammelt und versteckt, damit sie die Hexen nicht bekommen und mit ihnen keine Verwünschungen unternehmen konnten. Ab dem 20. Jahrhundert veränderte sich das Bild aber immer mehr zur lieben kleinen Fee, die Goldmünzen gegen Milchzähne tauscht. Und nachdem Lee Rogow 1949 das Buch „The Tooth Fairy“ schrieb, löste das  sogar einen regelrechten „Zahnfee-Hype“ aus, welcher bis heute anhält. Und, er ist natürlich auch in deutschen Kinderzimmern schon längst nicht mehr wegzudenken.

Goldmünzen gegen Milchzähne

Wie zu allen Anlässen zu denen man das Kind beschenken kann, schleppt natürlich mittlerweile auch die Zahnfee immer größer werdende Geschenke unter die Kopfkissen der Kinder. Die Goldmünze ist damit passé. Aber was dann? Was ist angebracht, um es noch als Geschenk zum Austausch eines Milchzahns gelten zu lassen? Ich musste in den letzten Monaten die Zahnfee sogar schon mal auf einen anderen Tag vertrösten, weil ich einfach völlig unvorbereitet war und mir eine Münze zu schnöde erschien… . Damit das nicht nochmal passiert und auch ihr was davon habt, habe ich mich mal umgeguckt was sich so an  „niedlichen Kleinigkeiten“ zum Austausch gegen die Milchzähnchen eignet und was es sonst noch Schönes und Brauchbares rund um die Zeit der Wackelzähne gibt.

Nach dem Wackelzahn ist vor dem Wackelzahn. Diese Dinge kann man in der Wackelzahnzeit immer gebrauchen:

Kleine Geschenkideen für die Zahnfee:

Ob es wirklich nötig ist, das Kind zu jeder noch so kleinen Gelegenheit mit Geschenken zu überhäufen, bleibt natürlich fraglich. Ich glaube, ich werde unserer Zahnfee auch mal den Job abnehmen und statt Glitzer, Gold und Spielzeug mal eine ordentlich Portion Mamazeit und eine dicke Umarmung in Aussicht stellen. Denn gemeinsame Zeit und die volle Aufmerksamkeit von Mama und/oder Papa ist wohl im Moment noch eins der größten Geschenke die man dem Kind machen kann. Und eigentlich auch ganz unabhängig von Zahnfee, Weihnachtsmann und Co.

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