Hereinspaziert: Bei Céline von Happy Time Pottery

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Heute sitzen wir bei Céline Freund von Happy Time Pottery, aber nicht in einem Töpferstudio, sondern in ihrer lichtdurchfluteten Potsdamer Wohnung, in der sie ihr eigenes Atelier inklusive Keramikofen eingerichtet hat. Und genau hier entstehen sie: kleine Töpferträume, große Kinderaugen und ganz viel Happy Time. Céline hat sich mit Ton, Herz und einer guten Portion Kreativität eine mobile Töpferwelt aufgebaut – ganz ohne festes Töpferstudio, aber mit umso mehr Ideen im Gepäck. In unserem Interview erfahrt ihr alles über ihren Weg in die Selbstständigkeit und welche tollen Angebote Céline für euch bereit hält!

“Das ist es. Das will ich machen.”

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POLA Magazin: Liebe Céline, wie bist du zur Töpferscheibe gekommen?

Céline: Ich war als Personalleiterin tätig und habe auch Yoga unterrichtet – aber ich habe nach einem Ausgleich gesucht. Etwas, bei dem ich wirklich mit den Händen arbeite und am Ende sehe, was ich gemacht habe. Als ich das erste Mal an der Drehscheibe saß, war es direkt um mich geschehen. Ich dachte: Das ist es. Das will ich machen. Es war wie ein kreativer Kurzschluss – im besten Sinne. Und so entstand Happy Time Pottery, weil ich gemerkt habe, wie viel Freude das nicht nur mir, sondern auch anderen macht.

“So wird Töpfern für alle unkompliziert und besonders!”

Wie ist dann die Idee vom mobilen Töpferstudio entstanden?

Ursprünglich wollte ich ein eigenes Töpferstudio in Potsdam eröffnen – die Räume waren schon gefunden, alles war gedanklich eingerichtet. Aber nach einigen Nächten mit Excel-Tabellen und Taschenrechner kam die bittere Erkenntnis: Bei den Kosten für Miete und Co. ist das wirtschaftlich einfach nicht machbar. Das war wirklich der härteste Moment für mich – mein Traum hat sich einfach in Luft aufgelöst. Aber anstatt alles hinzuschmeißen, kam plötzlich der Gedanke: Warum eigentlich nicht mobil? Ich hatte schon Kurse gegeben, bei denen ich alles mitgebracht habe. Warum also nicht das Konzept zur Grundlage machen?

Wie man sieht, hat es funktioniert!

Ja! Seit ein paar Monaten packe ich meine Boxen mit Ton und Werkzeug, komme direkt zu meinen Kund:innen – zum Kindergeburtstag, zum Team-Event oder privaten Anlass und das sogar in den Garten oder Park, wenn gewünscht. Der größte Vorteil? Ich bin unabhängiger, habe weniger laufende Kosten und kann meine Angebote genau auf die Bedürfnisse meiner Kund:innen zuschneiden – ganz ohne festen Ort, aber mit umso mehr Nähe und Flexibilität. So wird Töpfern für alle unkompliziert und echt besonders.

Wie läuft so ein Kinder-Töpferkurs bei dir ab?

Ich komme mit allem, was wir zum Töpfern brauchen – Ton, Werkzeug, Unterlagen, Schürzen, Farben und natürlich kreativen Ideen– und baue vor Ort auf, egal ob im Wohnzimmer, Garten oder Gemeinderaum. Erst zeige ich den Kindern die Grundtechniken, zum Beispiel wie man Schalen oder Becher formt und mit Stempeln Muster macht. Dann dürfen sie direkt loslegen. Die meisten sind total vertieft – da ist es auf einmal mucksmäuschenstill!

Was die Glasur angeht, gibt’s zwei Möglichkeiten: Entweder die Kinder bemalen ihre Stücke direkt mit speziellen Tonfarben . Oder sie wählen aus meinen Glasurproben ihre Lieblingsfarbe aus, und ich erledige den Rest nach dem Kurs. Die Sachen kommen dann bei mir in den Ofen und werden glasiert und gebrannt – und später bringe ich alles fix und fertig wieder vorbei. Spülmaschinenfest und einsatzbereit fürs Frühstücksmüsli. Das Schöne ist: Der Kurs lässt sich total gut in den restlichen Geburtstagsablauf einbauen – zum Beispiel nach dem Kuchenessen und Geschenkeauspacken.

Was macht das Töpfern mit Kindern für dich so besonders?

“Am Ende entstehen kleine Kunstwerke, die oft zu echten Erinnerungsstücken werden.”

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Ich liebe es, wie unvoreingenommen und frei sie an die Sache herangehen. Die haben keine Angst, etwas falsch zu machen – die probieren einfach aus. Diese Leichtigkeit ist unglaublich schön zu beobachten. Und genau dadurch entstehen oft die kreativsten und persönlichsten Ideen, die auch mich immer wieder beeindrucken. Gerade bei Kindergeburtstagen ist das ein Highlight: Da wird geknetet, geformt, gestempelt, bemalt und dabei ganz viel gelacht. Und am Ende entstehen kleine Kunstwerke, die oft zu echten Erinnerungsstücken werden.

Was ist dir beim Töpfern mit Kindern – über den Spaß hinaus – besonders wichtig?

Für mich ist Töpfern viel mehr als nur Basteln. Es ist ein echtes Handwerk – eines der ältesten überhaupt – und ich finde, das spürt man auch, wenn man die Sachen in der Hand hält. Im Kurs geht es mir deshalb nicht nur ums Formen und Bemalen, sondern auch darum, den Kindern (und oft auch den Eltern) zu zeigen, was eigentlich hinter so einem Keramikstück steckt. Ich erzähle ihnen zum Beispiel, wo der Ton herkommt, dass er aus der Erde stammt, wie er sich mit Wasser verändert – und dass der Ofen zweimal bis zu 30 Stunden laufen muss, bis aus einem Klumpen Ton ein Trinkbecher wird. Mir ist wichtig, dass da Bewusstsein entsteht – für die Arbeit, für das Material, für den Prozess. Denn so eine selbstgemachte Tasse ist eben nicht einfach nur ein Becher, sondern ein kleines Stück hochwertige, ehrliche Handarbeit.

Was macht deinen Töpferkurs zur perfekten Idee für den nächsten Kindergeburtstag?

So ruhig war es noch nie bei einem Kindergeburtstag!”

Das Schönste ist, dass die Kinder nicht nur kreativ sein dürfen, sondern am Ende auch ein echtes Erinnerungsstück mit nach Hause nehmen – etwas, das sie mit ihren eigenen Händen geschaffen haben und das sie oft noch Jahre später benutzen oder aufbewahren. Außerdem ist Töpfern ein wunderbar ruhiges Hobby – viele Eltern sagen mir hinterher: “So ruhig war es noch nie bei einem Kindergeburtstag!”

Ich bringe alles mit, baue auf und nehme auch alles wieder mit – das heißt: kein Fahrstress, keine Vorbereitung und kein Aufräumen für die Eltern. Und trotzdem ist es ein hochwertiges, besonderes Erlebnis. Die Kinder sind währenddessen konzentriert, es wird viel gelacht, und sie lernen ganz nebenbei auch noch etwas über das Handwerk, über Ton, Glasur und Brennofen. Für mich ist das die perfekte Mischung aus Kreativität, Handwerk und echter Quality Time.

Hast du auch etwas für Erwachsene im Angebot?

Natürlich. Mit mir sind Teamevents für Firmen möglich, ich komme aber auch gern zu Geburtstagen, einem Mädelsabend, Babyshower oder zum Junggesellinnenabschied.

Liebe Céline, vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Freude bei deiner Arbeit!

Alle Angebote bei Happy Time Pottery:

Neugierig geworden? Hier sind alle Angebote von Céline im Überblick:

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten findet ihr unter → happytimepottery.de und auch bei Instagram unter @happy.time.pottery.

Fotos: Gruppenfotos Cathrin Bauer, Photoart Potsdam – restliche POLA Magazin

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