Eine Radtour durch den Düppeler Forst

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Wenn ihr Lust habt auf eine längere Radtour, die viele unterschiedliche Möglichkeiten zur Einkehr, zum Baden oder auch mal zum Abkürzen hat, dann haben wir etwas für euch: Einmal rund um den westlichen Düppeler Forst – oder eben zumindest um einen Teil davon.

Die gesamte Radtour hat eine Länge von etwa 20 Kilometern mit Abkürzungsmöglichkeiten auf 9 oder 15 Kilometer, die wir euch im Text beschreiben. Dazu müsst ihr natürlich noch den Weg einrechnen, den ihr von zu Hause zum Startpunkt braucht! Hier seht ihr die Runde als Karte (Google Maps):

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Start der Radtour: Glienicker Brücke

Wir haben unsere Runde an der Glienicker Brücke gestartet. Von dort aus ging es direkt am Wasser entlang durch Klein Glienicke. Für die Hungrigen gibt es mit Wartmanns Café, einem schönen kleinen Café mit Biergarten und ganz leckerem Eis, gleich die erste Möglichkeit zur Einkehr. Unweit davon wartet mit dem neuen Spielplatz an der Louis-Nathan-Allee die erste Tobemöglichkeit für die Kleinen. Wir konnten unseren Nachwuchs aber überzeugen, die Kraft erst einmal zu sparen, denn schließlich lagen noch einige Kilometer und viele weitere schöne Spielmöglichkeiten vor uns.

Am Griebnitzsee entlang

Hinter Wartmanns Café müsst ihr euch nur immer möglichst nah am Griebnitzsee halten. Zwischen dem Wasser und dem Moritzberg könnt ihr wunderschön in der Natur radeln. Gerade im Frühjahr, wenn die Natur zu sprießen beginnt, sieht es hier eher nach Urwald als nach einer Landeshauptstadt aus. Einfach toll. Der Untergrund ist an dieser Stelle mehr ein Wanderweg als eine Forststraße, sodass mit einem Fahrradanhänger erhöhte Vorsicht geboten ist. Mit einem großen Lastenrad solltet ihr diesen Streckenabschnitt eher meiden und eine der später beschriebenen Alternativen wählen.

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Nach rund 5 Kilometern wartet mit der Hubertusbrücke die erste entscheidende Wegmarke. Bevor wir uns entschieden haben, ob wir die kurze oder längere Tour wählen, sind wir hier erst einmal eingekehrt. Mit der Hubertusbaude Wannsee (evtl. aktuell auch geschlossen?) – mit ganz tollen Plätzen direkt am Wasser – und dem Hotel Forsthaus gibt es hier gleich zwei Möglichkeiten zur Stärkung. Wer hier bereits müde Beine hat, der kann vor der Hubertusbrücke am Hotel Forsthaus entlang in Richtung Norden bis zum Ufer der Havel fahren, um nach insgesamt 9 Kilometern wieder direkt an der Glienicker Brücke herauszukommen.

Weiter Richtung Wannsee

Gut gestärkt entschieden wir uns jedoch für den längeren Weg über die Hubertusbrücke und weiter Richtung Wannsee. Nach der Brücke haben wir uns links gehalten und so entlang des Stölpchensees, Pohlesees und Kleinen Wannsees unsere Tour fortgesetzt. Neben der Natur waren wir vor allem von dem ein oder anderen sehr schicken Boot beeindruckt. Nach einigen hundert Metern durch Wannsee stößt man direkt auf die gleichnamige S-Bahnstation. Auch hier hätte es wieder die Möglichkeit gegeben, das ein oder andere Eis zu kaufen – oder eben per S-Bahn den Heimweg nach Potsdam anzutreten. Alternativ kann man auch direkt entlang der B1 den landschaftlich nicht schönsten, aber kürzesten Weg zurück zur Glienicker Brücke wählen. Diese kürzere Variante umfasst dann noch immer insgesamt 15 Kilometer.

Am Wannsee entlang

Wir haben alles davon ausgeschlagen und sind direkt über die Wannseebrücke gefahren, um unsere inzwischen recht sportliche Tour nach dem Yachthafen direkt entlang des Wannsees fortzusetzen. Die Beine wurden zwar langsam müde, doch die Anstrengungen haben sich gelohnt. Dank sommerlicher Temperaturen und vieler Bademöglichkeiten entlang des Rückweges am Wannsee haben wir mehrfach das kühle Nass zur Abkühlung aufgesucht.

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Dieser Streckenabschnitt, der sich aufgrund der Wege auch sehr gut für Fahrradanhänger eignet, hat wirklich für jede Wasserratte etwas zu bieten – von einer bewachten Badestelle bis zu vielen Möglichkeiten, einfach einmal die Füße ins Wasser zu halten. Auch für die kleine Notdurft sind auf diesen Kilometern zahlreiche Möglichkeiten vorhanden.

Und auch der ein oder andere Biergarten wie das Blockhaus Nikolskoe oder das Wirtshaus Moorlake kann noch einmal für einen kleinen extra Motivationsschub sorgen. Wem das alles noch nicht genügt, der kann sogar noch einen Abstecher auf die Pfaueninsel (die Fähre kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro) einlegen. Das war uns aber doch zu viel, sodass wir nach knapp 20 Kilometern, drei Eis und vielen nassen Badesachen wieder müde, aber gut gelaunt an der Glienicker Brücke angekommen sind.

   

Die Radtour um den westlichen Düppeler Forst war für uns definitiv ihre Mühen wert. Durch die vielen Möglichkeiten zur Einkehr und die Flexibilität, die Tour auch mal per S-Bahn abzubrechen, eignet sich diese Runde gerade für Kinder im Grundschulalter, die sich auch mal auf längeren Strecken austoben wollen. Uns haben besonders die vielen Abschnitte im Grünen und direkt am Wasser beeindruckt, sodass wir definitiv nicht das letzte Mal die 20 Kilometer auf uns genommen haben.

Lust auf mehr? Wir haben noch viele weitere Radtouren in und um Potsdam für euch!

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