Sidney Busby: „Musik ist mein Leben!“

Sidney Busby ist gerade 17 geworden, besucht die 11. Klasse eines Potsdamer Gymnasiums und ist ein musikalisches Multi-Talent. Als sie vier Jahre alt war, begann sie mit Klavier, mit neun Jahren kam dann der Gitarren-Unterricht dazu. Mittlerweile spielt sie auch noch Schlagzeug, Bass und Ukulele, ist Sängerin und Singer-Songwriterin und Mitglied einer Band. Woher Sidney Busby ihre Inspiration holt und welchen Traum sie für die Zukunft hat, verrät sie euch jetzt. 

POLA: Liebe Sidney, wow, du bist wirklich ein musikalisches Multi-Talent. Wie bist du zur Musik gekommen?

Ich habe schon als ganz kleines Mädchen im Bett gesungen, wenn ich nicht schlafen konnte. Als ich vier Jahre alt war, war es ein großer Wunsch von mir, Klavier zu lernen. Mit neun Jahren habe ich bei meinem ersten Musik-Camp im Lindenpark mitgemacht und dort dann auch meine Liebe zum Singen entdeckt. 

Und wie viel Platz nimmt die Musik in deinem Leben ein?

Musik ist mein Leben. Ich singe und spiele jeden Tag und kann auch gar nicht anders. Ich beschäftige mich allgemein sehr gern mit Kunst. Ich mag es auch, zu fotografieren und zu zeichnen.

Gab es diesen einen Moment, wo du wusstest, dass du mit der Musik weitermachen möchtest?

Ja, meine beste Freundin hat einmal eine Auftritt für mich organisiert. Ich wusste davon überhaupt nichts und sollte auf einmal vor vierzig Leuten spielen. Ich war mega aufgeregt, aber es war eine so tolle Erfahrung, dass ich mir sicher war, mit der Musik weiter zu machen.

Welche Musik hörst du selber gern? 

Eigentlich die volle Bandbreite. Ich mag Slipknot, die Foo Fighters, Nirvana, Kaiit, Alicia Keys oder auch Seed. Bei meinen eigenen Songs fühle ich mich im Englischen wohler, denn nicht alle verstehen sofort den Inhalt meiner Texte. 

Und du machst allein Musik und spielst auch noch in einer Band?

Ja, ich mache ganz viel. Auf der einen Seite mache ich allein verschiedene Sachen, aber ich singe und spiele auch gern etwas mit den Jungs aus meiner Band „No Caption Needed“. Wir proben einmal in der Woche. Zusätzlich mache ich auch noch gern Features mit Leuten, mit denen ich gern zusammen bin. 

Was muss man sich darunter vorstellen?

Das mit den Features läuft ungefähr so ab, dass ich einen anderen Musiker anschreibe oder ich angeschrieben werde. Wenn es passt, macht man gemeinsam eine Jam-Session (zwangloses Zusammenspiel). Da kann ganz viel Gutes bei rauskommen.

Wie oft übst du dafür?

Natürlich immer nur, wenn ich Lust habe. Also fast immer! 

Und wo holst du dir deine Inspiration für deine Songs?

Überall. Jeder hat ja mal nicht so gute Phasen und in diesen Phasen schreibe ich zur Verarbeitung ganz viel auf. Ich habe Sketch-Hefte, in die ich meine Gefühle und Gedanken schreibe und male. Das habe ich immer dabei und dort entstehen dann meistens die besten Texte. 

Und wie würdest du deine selbst geschriebenen Songs beschreiben?

Meine Songs würde ich als einen Spiegel meiner selbst beschreiben. Was auch immer ich fühle, spiele ich auch. Das ist dann komplett ehrlich und nicht verschönert. 

Welchen Tipp hättest du, wenn jemand eine Band gründen möchte?

Das Allerwichtigste sind Leute, die aus voller Leidenschaftlich Musik machen wollen. Und dann muss man einen Raum finden, in dem man regelmäßig üben kann. Da kann ich den Lindenpark oder den Club Mitte sehr empfehlen. 

Hast du auch schon einen Preis gewonnen? Worauf bist du besonders stolz? 

Ja, ich habe den Top Talents Under 25-Award gewonnen. Darauf bin ich sehr stolz. 

Und was musstest du dafür tun? 

Ich habe erzählt, was ich in Zukunft mit meiner Musik bewirken will. Zum Beispiel möchte ich durch meine Songs die Offenheit gegenüber psychischen Störungen verbessern. Viele Menschen leiden darunter und werden trotzdem immer abgestempelt. 

Und welchen großen Traum hast du?

Es wäre toll, wenn ich später von meiner Musik leben könnte. 

Liebe Sidney, vielen Dank für deine Offenheit. Wir drücken dir für deine musikalische Zukunft fest die Daumen!

Und hier findet ihr mehr über Sidney Busby und ihre Musik!

Ihr wollt auch Musik machen?

Ein guter Anlaufpunkt in Potsdam ist MachMusik e.V. Hier gibt es verschiedene Kurse und in den Ferien im Lindenpark und im clubmitte Camps für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 21 Jahren, zum Beispiel “RockCamp”, “Hip Hop Camp”, “BandCamp” oder das Camp “Girls Only”. 

-> machmusik.org

Im Lindenpark in Potsdam Babelsberg finden in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Popularmusik (ZPOP) ebenfalls wöchentliche Kurse statt, ebenso wie Coaching zum Thema Musikmachen und Projekttage für Schüler. (Stahnsdorfer Str. 76)

-> lindenpark.de

Der Jugendtreff clubmitte bietet allen Musikliebhabern einen Proberaum, DJ-Workshops, Konzerte mit jungen Bands oder auch ein Radioprojekt. (Friedrich-Engels-Straße 22)

-> stiftung-spi.de/projekte/clubmitte

Musikschulen in Potsdam

  • Bertheau & Morgenstern (22 Standorte in Potsdam, Umland und Berlin)

-> bertheau-morgenstern.de

  • Städtische Musikschule “J.S. Bach” (Jägerstraße 3-4 & Galileistraße 6)

-> potsdam.de/musikschule

  • Freie Musikschule Potsdam (14 Standorte in Potsdam, Umland und Berlin / Lindenstraße 20)

-> freie-musikschule-potsdam.de

  • Musikschule Harmonie (Charlottenstraße 1)

-> musikschule-harmonie.de

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