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Die Mobilitätslandschaft verändert sich seit einiger Zeit auch in Potsdam rasant. Elektrofahrzeuge sind längst kein Nischenphänomen mehr, sondern ein fester Bestandteil einer langfristigen und tragfähigen Verkehrswende. Auch wenn die Zahl der E-Autos im Verhältnis zur Gesamtfahrzeugflotte derzeit noch recht überschaubar ist, wächst der Trend kontinuierlich und geht mit einer zunehmenden gesellschaftlicher Aufmerksamkeit, innovativen Infrastrukturprojekten und neuen Versicherungskonzepten einher. Verständlich, dass das Thema aktuell viele Menschen in Potsdam beschäftigt und zum Nachdenken anregt. Lohnt sich die Anschaffung eines E-Autos überhaupt? Wie ist es um die entsprechende Infrastruktur bei uns bestellt? Und wie werden Elektrofahrzeuge überhaupt versichert? Wir haben die wichtigsten Infos!
E-Autos bundesweit auf dem Vormarsch
Der Anteil elektrifizierter Neuwagen stieg in Deutschland im Jahr 2025 spürbar an. So erreichten die batterieelektrischen Fahrzeuge im Juni bei den Pkw-Neuzulassungen einen Anteil von immerhin 18,4 Prozent. Seit dem Auslaufen des Umweltbonus im Jahr 2023 war das somit der stärkste Monat: mit deutschlandweit exakt 47.163 neuen Elektroautos. Interessanterweise wuchsen Plug-in-Hybride etwa parallel dazu. Das heißt, dass Elektroautos und Hybride zusammengezählt mittlerweile einen beachtlichen Anteil am Gesamtmarkt einnehmen. Nach den Daten zum 1. Januar 2025 waren in Deutschland rund 1,65 Millionen batterieelektrische Pkw zugelassen, was etwa 3,35 Prozent der gesamten Pkw-Flotte entspricht. Damit bewegt sich Deutschland mittlerweile auf einem Niveau, das international als durchaus bedeutend gilt. Doch was heißt das jetzt für Potsdam?
Potsdams E-Mobilität: eine verhältnismäßig kleine Flotte, aber mit spürbarem Wachstum
Auch in Potsdam nimmt die E-Mobilität ganz allmählich Fahrt auf. Während im Jahr 2017 nämlich nur rund 120 Elektrofahrzeuge registriert waren, stieg die Zahl bis Dezember 2022 immerhin auf 1.496. Noch beeindruckender sind die aktuelleren Zahlen. Bis Ende 2024 erhöhte sich die Zahl der in Potsdam angemeldeten E-Fahrzeuge auf 2.459, Anfang 2025 waren es schon 2.732, davon 2.379 Pkw. Die Stadt verfolgt auch bereits einen strategischen Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur und hat ein Standortkonzept verabschiedet, das den geordneten Aufbau von Ladesäulen nicht nur in Wohngebieten, sondern auch an Parkplätzen und in Gewerbegebieten regelt. Aktuell gibt es etwas mehr als 190 öffentliche Ladepunkte. Allerdings, und das wird teilweise stark kritisiert, ist die Verteilung dieser Infrastruktur relativ ungleichmäßig. Während einige Stadtteile wie beispielsweise die Innenstadt und Babelsberg gut versorgt sind, liegen andere Stadtteile weitgehend ohne öffentliche Ladepunkte da. Dazu gehören insbesondere nördliche und südliche Ortsteile. Ergänzend zu den Ladesäulen bieten die lokalen Energieversorger und Stadtwerke weitere Produkte wie zum Beispiel interessante Ökostromtarife und Wallbox-Pakete an, um den Menschen das Laden zu Hause und unterwegs zu erleichtern.
Das Elektroauto und seine Unterhaltskosten
Elektroautos punkten mit einem erfreulich geringen Unterhalt. Viele Verschleißteile, die bei Verbrennern regelmäßig gewartet werden müssen, entfallen schließlich bei einem E-Auto: etwa die Auspuffanlage, die Zündkerzen, der Ölwechsel sowie der Luft- und Kraftstofffilter. Inspektionen müssen seltener durchgeführt werden und sind dann auch nicht so aufwendig. Im Vergleich zu einem Benziner oder Diesel kann man davon ausgehen, dass die Wartungskosten circa 35 Prozent günstiger ausfallen. Dadurch kann sich der Anschaffungspreis mit den Jahren durchaus rechnen. Auch die Kosten für die HU (TÜV) sind niedriger als bei Dieselfahrzeugen und Benzinern. Schließlich entfallen die Gebühren für die Abgasuntersuchung. Die Kosten für das Laden schwanken und lassen sich nicht auf den Cent genau darstellen. Im November 2025 zahlten E-Auto-Fahrer in Potsdam für das öffentliche Laden: durchschnittlich 0,39 EUR pro kWh. Lokale Anbieter wie die Stadtwerke Potsdam (EWP) boten zudem spezielle Ökostromtarife für das Laden zu Hause an, die je nach Zeitfenster günstiger als normale Haushaltsstrompreise waren. Darüber hinaus bleiben natürlich weitere Fixkosten wie die Versicherung, die Reifen und der Wertverlust relevant. Sie variieren stark je nach Nutzung, Fahrleistung und Rahmenbedingungen.
Das ist bei der Versicherung eines E-Autos zu beachten
Die Absicherung eines Elektroautos unterscheidet sich in einigen Punkten von der eines Verbrenners, und zwar vor allem Im Hinblick auf die Batterie, das Ladekabel und die Ladestation. Einige Versicherer bieten dafür spezielle Tarife an. Wichtig ist, am besten schon vor dem Abschluss einer Kfz-Versicherung zu klären, ob der Akku und die Ladetechnik mitversichert sind, denn ansonsten könnte es im schlimmsten Fall ein böses Erwachen geben. Bei AdmiralDirekt ist der Akku beispielsweise in allen Kasko-Tarifen mitversichert. Gleiches gilt für Wallboxen und zugehörige Kabel. Eine Vollkaskoversicherung kann dann sinnvoll sein, wenn der Wagen neu oder vergleichsweise hochwertig ist, denn Akku-Schäden oder Totalschäden sind bei E-Autos oft kostenintensiv.
Weitere Aspekte bei der Anschaffung von E-Autos
Natürlich sollte man vor der Anschaffung auch die Reichweite, die Ladeleistung, den Batteriezustand, die Garantiebedingungen und die Netzverträglichkeit prüfen. Bei der Installation einer Wallbox sind zudem die Netzanschlussbedingungen und mögliche Förderprogramme zu berücksichtigen. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass E-Autos bei täglichem Pendeln oder regelmäßigem Laden daheim in Potsdam sehr gut nutzbar sind, zumal die Infrastruktur in der kommenden Zeit schrittweise ausgebaut wird.
Fazit: Die E-Mobilität in Potsdam ist zukunftsfähig
Potsdam bietet ein solides und gut aufeinander abgestimmtes Umfeld für Elektromobilität. Städtische Konzepte, kommunale Energieangebote und technische Vorgaben dienen als durchdachte Grundlage für den Umstieg, auch wenn teilweise noch Luft nach oben ist. Für Interessenten sind vor allem Faktoren wie individuelle Nutzungsprofile, die Auswahl der passenden Ladeinfrastruktur sowie die sorgfältige Absicherung von Akku und Ladeeinrichtung ganz wichtige Kriterien bei der Entscheidung. Wer diese Faktoren jedoch berücksichtigt, findet in einem Elektrofahrzeug in vielen Fällen eine absolut wirtschaftliche und auch ökologisch sinnvolle Alternative zum herkömmlichen Verbrenner. Besonders durch die geringere Wartung, die niedrigeren Betriebskosten und die potenziell günstigeren Versicherungskosten kann ein E-Auto wirtschaftlich attraktiv sein.
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